
Was kommt nach der Profikarriere? Für Marcell Jansen, den ehemaligen Fußball-Nationalspieler und heutigen HSV-Präsidenten, ist die Antwort klar: Gesundheit, Prävention und ein bewusster Lebensstil – auch abseits des Spielfelds. In Folge 10 des „Healthy Habits“-Podcasts spricht er mit Annemarie (Mitgründerin von Kale&Me) und Stella (ärztlich geprüfte Fastenleiterin) über seine ersten Erfahrungen mit dem Saftfasten, seine tägliche 16:8-Routine und gesunde Rituale im Alltag.
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Inhaltsverzeichnis
Das Wichtigste in Kürze
Marcell Jansen fastet werktags nach der 16:8-Methode, die sich gut in seinen Arbeitsalltag integrieren lässt.
Seine erste Saftfasten-Erfahrung mit Kale&Me verlief überraschend positiv – mit mehr Energie, besserem Schlaf und klarerem Fokus.
Sechs Säfte am Tag reichten ihm vollkommen aus, sogar als ehemaligem Profisportler.
Zwischen Spielfeld und Schreibtisch: Marcell Jansen über seine gesunden Routinen
Marcell Jansen beschreibt seine gesunden Alltagsgewohnheiten bewusst einfach – denn genau das sei für ihn der Schlüssel: Machbarkeit im Alltag. Montag bis Freitag isst er nach dem Prinzip des Intervallfastens: Die letzte Mahlzeit am Abend, die nächste frühestens ab 10 oder 11 Uhr am Folgetag. Der Vorteil? Kein starres Regime, sondern eine Routine, die sich problemlos mit Terminen, Meetings und Trainingseinheiten verbinden lässt.
Bewusste Auszeiten statt Dauerstress
Neben dem 16:8-Fasten setzt Marcell auf kurze, aber bewusste Pausen im Alltag: Handy weg beim Mittagessen, Abendrituale zum Abschalten und digitale Ruhephasen. Das Ziel: mentale Klarheit und echte Regeneration – gerade in einem stressigen beruflichen Umfeld.
“Ich versuche, in der Woche 16:8 Intervallfasten zu etablieren.” Marcel Jansen (ehemaliger Fußball-Nationalspieler und HSV-Präsident)
Fasten ohne Energieverlust – geht das?
„Ich dachte, es wird schlimmer“, erzählt Marcell. Besonders die ersten zwei Tage waren durch leichte Kopfschmerzen geprägt – vermutlich durch den Entzug von Zucker oder Koffein. Aber: Danach kam der Energieschub. Statt Konzentrationsproblemen erlebte er mehr Fokus und sogar besseren Schlaf.
„Ich hatte abends das Gefühl, direkt runterfahren zu können. Das war super angenehm.“
Auch tagsüber konnte er seinen beruflichen Verpflichtungen problemlos nachgehen – ein Zeichen dafür, dass Fasten sich sehr wohl mit einem aktiven Alltag kombinieren lässt.
Nur sechs Säfte am Tag – reicht das?
Diese Frage stellen sich besonders viele Männer. Marcell war ebenfalls skeptisch – und positiv überrascht:
„Ich war echt satt. Schon ab Tag zwei oder drei dachte ich: Ich könnte sogar noch einen Tag dranhängen.“
Sein Fazit: Gerade Männer – ob sportlich oder nicht – könnten vom Fasten stark profitieren. Es bietet nicht nur körperliche Entlastung, sondern auch mentale Klarheit.
So gelingt der Einstieg ins Fasten – Marcell Jansens Tipps
1. Starte mit Intervallfasten – unkompliziert und flexibel
Wer noch keine Fastenerfahrung hat, kann mit Intervallfasten beginnen. Es integriert sich leicht in den Alltag und kann die metabolische Gesundheit verbessern.
2. Bereite dich mental vor
Der Einstieg wird leichter, wenn du weißt, warum du fastest – ob für mehr Energie, Fokus oder Regeneration.
3. Vertrau auf die Struktur der Saftkur
Dank der festgelegten Saftzeiten und -mengen brauchst du dir keine Gedanken um Rezepte oder Vorbereitungen machen.
Fazit: Fasten – auch (oder gerade) für vielbeschäftigte Menschen geeignet
Marcell Jansen zeigt: Fasten ist keine Frage der Zeit, sondern der Einstellung. Mit einfachen Routinen wie Intervallfasten, bewussten Pausen und einem strukturierten Fastenplan lassen sich körperliche und mentale Vorteile erzielen – auch im hektischen Alltag. Sein pragmatischer Ansatz macht Mut, selbst einen Versuch zu starten.